Literatur

Die Nobelpreisreden von Olga Tokarczuk und Peter Handke: Zwei Welten

Olga Tokarczuk und Peter Handke hielten am frühen Samstagabend ihre Nobelvorlesungen. Die polnische Schriftstellerin analysierte die Welt und die Literatur. Und Handke? Der blieb bei sich.

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    Peter Handke: "Sei nicht die Hauptperson"

    In seiner Nobelvorlesung hat sich der Preisträger Peter Handke nicht zu seiner Haltung zum Jugoslawienkrieg geäußert. Zuvor hatte er gereizt auf Nachfragen reagiert.

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      Peter Handke über Toilettenpapier und leere Fragen

      Journalisten mit ihren Fragen interessieren ihn nicht, doch bei einer Pressekonferenz in Stockholm stellt sich der Nobelpreisträger 2019 ihnen trotzdem. Mit einem Plädoyer für Literatur und gegen Meinungen.

        Literatur

        Literaturnobelpreisträger: Peter Handke wischt kritische Fragen weg

        Ein anonymer Brief auf Toilettenpapier sei ihm lieber als Fragen der "New York Times": Zum Auftakt der Nobelpreiswoche zeigt sich Peter Handke gereizt. Eine Versöhnungsgeste scheint derzeit unmöglich.

          Literatur

          Literaturpreisträger: Peter Handke glaubt nicht an einen Dialog

          Der Autor wettert zur Literaturnobelpreisvergabe gegen "leere Fragen". Auch wisse er nicht, wie er dem Protest gegen seine umstrittenen Balkan-Äußerungen begegnen solle.

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            "Vier Kerzen, drei Könige, zwei Augen, ein Stern": Weihnachten, Zweinachten, Schreinachten

            Das Kinderbuch "Vier Kerzen, drei Könige, zwei Augen, ein Stern" versammelt 24 Weihnachtsgedichte. Wer damit nicht gut gelaunt bis zum Fest kommt, muss selbst dichten.

              Literatur

              Cervantes-Preisträger und Ex-Vizepräsident: Wie aussichtsreich ist eine friedliche Revolution, Señor Ramírez?

              Er erhielt den wichtigsten Preis für spanischsprachige Literatur, war zuvor in Nicaragua Revolutionär und Politiker. Hier spricht Sergio Ramírez über die Chancen für demokratischen Wandel in Lateinamerika.

                Literatur

                Debatte um Literaturnobelpreis für Peter Handke: Berechtigte Wut oder monströse Unterstellung?

                Die bevorstehende Nobelpreisvergabe an Peter Handke, einen auch zuvor schon vielfach ausgezeichneten Autor, hat nicht nur in Deutschland eine lautstarke Debatte ausgelöst. Ein Überblick.

                  Literatur

                  "Florida": Wenn der Hurrikan über das Paradies hereinbricht

                  Ein schonungsloses Buch: Die amerikanische Schriftstellerin Lauren Groff schreibt in ihrem Erzählungsband "Florida" über das fragile Leben ihrer Heldinnen von heute.

                    Literatur

                    Identität: Denken sollst du anderswo

                    Wir fühlen uns sicher in unserer Demokratie. Doch der Blick auf verfolgte Journalistinnen und Autorinnen zeigt: Wir müssen auch hier aufstehen für unsere Menschenrechte.

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                      Obama und Biden als Kriminalisten: Joe, hol schon mal den Wagen

                      Joe Biden klärt einen Todesfall daheim in Delaware auf, mithilfe seines alten Chefs, Ex-Präsident Barack Obama: Dieses Szenario spielt "Hope Never Dies" durch, ein amüsanter und ein wenig wehmütiger Roman.

                        Literatur

                        Literaturnobelpreis: Zwei externe Experten treten aus Nobelkomitee aus

                        Das Komitee zur Verleihung des Literaturnobelpreises verliert neben Gun-Britt Sundström auch Kristoffer Leandoer. Ihn stört die Behäbigkeit der Akademie.

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                          Jeanne Moreau: Die große Undurchsichtige

                          Komplizin, Geliebte, Mörderin: Jens Rosteck hat eine umfassende Biografie der französischen Schauspielerin Jeanne Moreau geschrieben.

                            Literatur

                            "Die dunklen Winkel des Herzens": Millionen Schulden und ein verschollenes Manuskript

                            Im Nachlass der französischen Schriftstellerin Françoise Sagan sind Fragmente gefunden worden, die nun, zu einem Werk ergänzt, veröffentlicht wurden. Das gibt Rätsel auf.

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                              "Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen": Die müssen nachts alle raus

                              9.095 Sterne kann man nachts von der Erde aus bestenfalls sehen. Anhand von 100 erzählt Florian Freistetter in seinem neuen Buch eine "Geschichte des Universums".

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                                Serbien-Debatte : Ich glaube lieber meiner Putzfrau

                                Mutige Menschen, auch Schriftsteller, können dem verlogenen Charme bekannter Mörder widerstehen. Dass ein Nobelpreisempfänger es nicht kann, ist nicht nur eine Fußnote.

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                                  Klimawandel: Die Erde muss mit an den Verhandlungstisch

                                  Kompromisse sind die Essenz guter Politik. Sie werden aber notwendigerweise faul, wenn der wichtigste Partner nicht mitreden darf. Beim Klima ist das leider Standard.

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                                    Tomi Ungerer: Der Verzauberer

                                    Im Februar 2019 starb Tomi Ungerer, am 28. November wäre er 88 Jahre alt geworden. Wenige Monate vor dem Tod sprach der Künstler in seinem Elternhaus über letzte Dinge.

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                                      Claire Lombardo und Stewart O'Nan: Am Ende ein Fest

                                      Wo funktionieren die USA eigentlich noch? Zwei Romane erzählen von der Urzelle der amerikanischen Gesellschaft, der Familie. Die Bücher zeichnen alles andere als Idyllen.

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                                        "Grand Hotel Abgrund": Wenn Söhne rebellieren

                                        Gruppenbiographie ohne Dame: Stuart Jeffries schildert in seinem neuen Buch die Geschichte der Frankfurter Schule als Aufbruch junger jüdischer Intellektueller.

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                                          Sarah Kirsch und Christa Wolf: Auf der Suche nach ihrer Freiheit

                                          "Man treibt auseinander, will es gar nicht, wird getrieben": Der Briefwechsel der großen Autorinnen Sarah Kirsch und Christa Wolf dokumentiert ihre Frauenfreundschaft.

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                                            Literarische "Briefe an die Täter": "Typ, ey"

                                            16 deutschsprachige Autorinnen haben unter dem Eindruck der #MeToo-Bewegung für die Literaturzeitschrift "Akzente" Brieftexte geschrieben, so grundverschieden wie die Taten und was sie ausgelöst haben.

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                                              George Eliot: "Die Ehe hat etwas Schreckliches"

                                              Vor 200 Jahren wurde Mary Ann Evans geboren, die als George Eliot Weltliteratur schrieb. Die Umbrüche des 19. Jahrhunderts fasste sie in ein kleinstädtisches Panorama.

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                                                Irischer Thriller: Gestrandet im Backstop-Niemandsland

                                                Banden treiben ihr Unwesen, ein Polizist wird tot aufgefunden: Autor Anthony J. Quinn lässt seinen äußerst düsteren Roman "Gestrandet" im Grenzgebiet zwischen der Republik Irland und Nordirland spielen.

                                                  Literatur

                                                  "Tage des Verlassenwerdens": Die Frau, die Mann und Sprache verlor

                                                  Das Frühwerk "Tage des Verlassenwerdens" der Star-Autorin Elena Ferrante wird neu aufgelegt. Als schmökerhafter Eins-a-Frauenroman aufgemacht, ist es doch verstörend gut.

                                                    Literatur

                                                    Familien-Charakterstudie "Upstate": Wenn das Talent zum Glück fehlt

                                                    Loslassen, schön und gut - aber was, wenn die Tochter depressiv ist? James Wood, der als "vornehmer Vernichter" unter den Kritikern gilt, hat selbst einen ruhigen, subtilen Roman mit Tiefenschärfe geschrieben.

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                                                      US-Literaturauszeichnung: Susan Choi gewinnt den National Book Award

                                                      Ihren Roman "Trust Exercise" schrieb sie befeuert von Wut - der Wut über eine Trennung und über Donald Trump. Nun bekam Susan Choi dafür den National Book Award - den wohl wichtigsten US-Literaturpreis.

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